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  1. Athletik Club Bayreuth
  GWH DM-Masters_2013
 
26.04.2013
AC-Heber bei Deutscher Meisterschaft der Masters sehr erfolgreich
A. Engelbrecht holt Gold und A. Wiebe gewinnt Silber


Nach mehreren Anläufen und etlichen Vizemeisterschaften ist Anton Engelbrecht erstmals der Sprung auf das nationale Siegertreppchen nach ganz oben geglückt. Bei den deutschen Gewichthebermeisterschaften der Masters in Kassel konnte er den Titel erringen. Alexander Wiebe, der zweite Bayreuther Starter belegte in seiner Altersklasse den zweiten Platz.
 
 
A. Engelbrecht ging als bayerischer Meister der AK 6/- 105 kg an die Hantel. Sechs Heber waren in dieser Gruppe gemeldet, doch letztlich lief alles auf einen Zweikampf zwischen dem Titelverteidiger vom SV Flözlingen (Baden-Württemberg) und dem AC-Heber hinaus. Ludwig Vogl (TSV Burgau) konnte als Drittplatzierter mit einem Zweikampfergebnis von 162 kg die beiden nicht gefährden. Bereits beim Aufwärmen deutete alles auf eine knappe Angelegenheit hin. Letztlich pokerte Bernd Schmidbauer besser als der Bayreuther, als es um den Anfangsversuch im Reißen ging. Engelbrecht startete mit 75 kg in den Wettkampf während Schmidbauer auf 80 kg erhöhte. Deshalb steigerte der AC-Heber im 2. Versuch auf 80 kg und zog wieder gleich. Für den 3. Versuch meldete der Bayreuther 82 kg vor, die Schmidbauer mit 83 kg überbot. Beide schlossen ihre Hebungen erfolgreich ab. Damit lag der Flözlinger zunächst mit 1 kg vor dem AC-Heber, der zugleich einen neuen Bezirksrekord aufstellte.
Das Stoßen lief unter geänderten Vorzeichen ab. Während Schmidbauer bei 100 kg die Plattform betrat steigerte Engelbrecht auf 103 kg hoch und setzte sich seinerseits an die Spitze. Für den 2. Versuch meldete der Bayreuther 106 kg an. Schmidbauer konterte daraufhin mit 105 kg, konnte dieses Gewicht aber nicht sauber ausstoßen. Vorsichtshalber wiederholte er seinen Versuch, denn bei einem Leistungsgleichstand hätte er als der leichtere Heber die Nase vorne gehabt. Engelbrecht blieb bei 106 kg und spekulierte seinerseits auf ein erneutes Scheitern des Württembergers. Doch Schmidbauer schaffte seinen Ausbesserungsversuch, hatte damit aber sein „Pulver verschossen“ und konnte nicht mehr kontern. Engelbrecht bewältigte zunächst die 106 kg problemlos und setzte anschließend mit 107 kg zum Überholen an. Damit verschaffte er sich das nötige Kilo an Vorsprung um die Meisterschaft zu gewinnen. Die 189 kg im Zweikampf waren zugleich ein weiterer Bezirksrekord. Schmidbauer kam mit 188 kg auf Rang zwei.
Alexander Wiebe startete erstmals in der AK 4/- 94 kg. Hier konnten sich drei Heber Hoffnungen auf den Titel machen. Wiebe ging im Reißen bei 79 kg an die Hantel und wurde von Uwe Gebhardt (SV 1883 Schwarza) mit 80 kg gekontert. Doch der Rudolstädter brauchte dafür zwei Versuche. Der AC-Heber steigerte weiter auf 84 kg und Gebhardt wollte mit 85 kg seinen Vorsprung halten, was ihm allerding nicht gelang. Doch auch die Steigerung des Bayreuthers auf 87 kg im 3. Versuch schlug fehl, so dass beide gespannt auf Hans-Peter Schroll (TSV Altenberg) warteten, der erst bei 90 kg den Wettkampf eröffnete. Mehr ging aber bei dem Altenberger nicht, trotzdem reichte es für den Bayerischen Meister zum Gewinn der Disziplin. Im Stoßen ging Wiebe bei 103 kg recht früh auf die Plattform. Auch bei 108 kg zuckte noch keiner seiner Konkurrenten. Erst die Steigerung des Bayreuthers auf 113 kg rief den Rudolstädter auf den Plan. 110 kg bewältigte Gebhardt problemlos. Wiebe baute seinen Vorsprung mit 113 kg weiter aus. Der nach dem Reißen führende Schroll ließ für seinen ersten Versuch 115 kg auflegen, verletzte sich bei der Hebung am Knie und konnte keinen gültigen Stoßversuch mehr landen. Gebhardt sah seine Chance auf den Meistertitel bei 118 kg liegen, die er denn auch bewältigte und den bis dahin führende AC-Heber auf Platz zwei verdrängte. Letztlich sorgte der Rudolstädter  mit abschließenden 121 kg für klare Verhältnisse und sicherte sich die Meisterschaft mit einer Zweikampfleistung von 200 kg vor Alexander Wiebe, der 197 kg erzielte.