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  1. Athletik Club Bayreuth
  GWH FrankenL3_2013-2014
 
11.01.2014
AC-Heber räumen volle Punktzahl ab

Trotz des 3:0 Erfolges in Schweinfurt verpasste das AC-Team den Sprung an die Tabellenspitze. Verletzungen hinderten an einer höheren Relativpunktausbeute. So gewann man zwar mit 946 : 901 Punkten, doch gut 100 Punkte blieben auf Bayreuther Seite liegen. Tabellenmäßig rangieren die Bayreuther weiterhin auf Platz zwei.

Mit Michael Zschoche und Viola Lauber fehlten in der Aufstellung bereits zwei beständige Punktelieferanten, was mit Martin Nützel nur zu einem Teil kompensiert werden konnte. So blieb Alexej Wiebe nichts anderes übrig, als trotz Verletzung zum Wettkampf anzutreten.
Margitta Grötsch hatte es mit der Viertplatzierten der Deutschen Aktivenmeisterschaft, Ulrike Zehner, zu tun. Mit drei fehlerfreien Versuchen und 41 kg im Abschluss legte die AC-Heberin zwar gut vor, doch die Schweinfurterin packte nochmals 4 kg drauf. Im Stoßen zeigte sich ein ähnliches Bild. Grötsch leistete sich keinen Fehlversuch und bewältigte 55 kg im Ausstoß, während sich Zehner mit 60 kg in die Wertung eintrug. Mit 258,95 : 228,63 ging das Duell klar an die Gastgeber.
Alexej Wiebe hätte ohne Verletzungssorgen gegen den Schweinfurter Roman Klose keinerlei Probleme gehabt. Im Reißen begnügte sich der AC-Heber mit einem Versuch über 90 kg und lag danach nur 3 Punkte vor seinem Konkurrenten. Im Stoßen konnte er immerhin 125 kg auflegen lassen, musste aber dem Schweinfurter mit 0,9 Punkten  den Vorrang überlassen. Insgesamt entschied Alexej Wiebe die Paarung aber knapp mit 221,71 : 218,89 für sich.
Arthur Enns hatte bereits im Dezember beim Bezirksturnier in Schweinfurt eine gute Vorstellung abgeliefert, die er gegen Philipp Lendner nochmals steigern konnte. Lendner hatte gegen den leichteren Bayreuther in beiden Disziplinen keine Chance. Enns verbesserte seine Bestleistung im Reißen auf 87 kg, während der Schweinfurter an 85 kg scheiterte. Mit 114,16 : 98,51 Punkten legte der Bayreuther gut vor und ließ auch im Stoßen mit der neuen Bestleistung von116 kg nicht mit sich handeln. Mit 152,22 : 123,14 Punkten entschied er auch die zweite Disziplin deutlich für sich. Der Endstand von 266,38 : 221,65 brachte die AC-Staffel endgültig in Führung.
Anton Engelbrecht auf Bayreuther Seite und Rainer Klement auf Schweinfurter Seite sicherten jeweils die Mannschaftsleistung ab. Für Engelbrecht lief es zwar nicht optimal, doch mit 75 kg im Reißen und 105 kg im Stoßen konnte er ganz zufrieden sein. Das Duell ging mit 202,68 : 179,03 an Bayreuth.
Dass der Einsatz des fünften Hebers zur Absicherung des Mannschaftsergebnisses wichtig ist, zeigte sich bei Martin Nützel. Der Bayreuther ließ im Reißen gegen Manuel Holzheimer keine Zweifel an seiner Überlegenheit aufkommen. Während Holzheimer mit 85 kg abschloss, begann Nützel erst bei 95 kg. Die folgenden 100 kg stellten ihn ebenfalls vor keine Probleme. Auch 105 kg hatte der AC-Heber bereits über dem Kopf, als er sich beim Stabilisieren der Hantel am Ellbogen verletzte, so dass er zum Stoßen nicht mehr antreten konnte. Mit 111,26 : 95,32 hatte Martin Nützel die Teildisziplin für sich entschieden. Im Stoßen kam dann die Leistung von Anton Engelbrecht zum Zug, der die 105 kg bewältigte, während der 1 kg schwerere Unterfranke sich mit 95 kg begnügen musste. 118,23 : 106,53 lautete hier das Ergebnis für den Bayreuther.
Die drei Siegpunkte für die AC-Staffel setzten sich aus dem Gewinn der Disziplin Reißen mit 415,87 : 393,89 Punkten sowie der Disziplin Stoßen mit 530,33 : 507,45 Punkten und dem Gewinn der Gesamtwertung mit 946,20 : 901,34 Punkten zusammen.
Bester Heber der Begegnung war Arthur Enns mit 266 Punkten vor Ulrike Zehner, die aus 258 Punkte kam.


 
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