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  1. Athletik Club Bayreuth
  GWH-2016 Frankenmeisterschaft
 
05.03.2016

AC-Team bei Frankenmeisterschaft sehr erfolgreich - 5 Meistertitel, einen 2. und einen 3. Platz gewonnen


Mit einem großen Aufgebot startete der 1. AC bei den 17. Frankenmeisterschaften in Kitzingen. Zwar konnten nicht alle gemeldeten Heber antreten, doch mit sieben Athleten waren sie hinter den Gastgebern sowie dem AC Schweinfurt und Kraftmühle Würzburg der viertstärkste Verein. Viele Bestleistungen gab es zu vermelden.
Die Vorbereitungen von Salih Meryem (AK 5/- 69 kg) auf die Europameisterschaften im Mai in Aserbeidschan laufen zwar noch etwas schleppend, doch die Fortschritte waren nicht zu übersehen. Im Reißen stagnierte er zwar bei 50 kg, doch im Stoßen bewältigte er 70 kg und kam so auf ein Zweikampfergebnis von 120 kg und Platz 1.
Bei Jürgen Wunderlich (AK 7/- 69 kg) sah es im Training nicht sonderlich gut aus, doch im Wettkampf platzte der Knoten. Mit jeweils drei gültigen Versuchen im Reißen und im Stoßen schraubte er die Bezirksrekorde auf 65 kg bzw. 85 kg. Auch das Zweikampfresultat von 150 kg stellte einen neuen Rekord dar. Dabei vermittelten die Hebungen, dass noch Luft nach oben wäre.
Anton Engelbrecht (AK 6/- 105 kg) hatte im Reißen ebenfalls einen guten Lauf und schloss die Disziplin mit 75 kg ab. Im Stoßen setzte er seinen ersten Versuch über 100 kg schlecht um, stieß ihn aber noch gut aus. Der zweite Versuch mit 103 kg gelang zwar vom Umsatz her sehr gut, doch beim Ausstoß verdrehte er ein Knie stark, so dass es zum Abwurf kam. Im Hinblick auf die Mastersrunde am Samstag verzichtete er auf eine Wiederholung und gab sich mit 175 kg im Zweikampf zufrieden.


Remy Trinh (Aktive/- 77 kg) hatte es mit dem Röthenbacher Lukas Bölcskei zu tun. Der Mittelfranke zeigte im Reißen bis 77 kg eine fehlerfreie Leistung konnte damit aber dem Bayreuther, der sich ebenfalls keinen Ausrutscher leistete, nicht gefährlich werden. Trinh steigerte sich von 78 kg über 83 kg auf die neue Bestleistung von 86 kg. Dank des beruhigenden Vorsprunges von 9 kg, konnte im Stoßen nichts mehr anbrennen. Beide stießen letztlich 105 kg aus, was für Remy Trinh den Frankenmeistertitel bedeutete.

Margitta Grötsch (Aktive/- 58 kg) hatte mit Erika DeColle (TSV Röthenbach) und Marianne Baron (Kraftmühle Würzburg) zwei schwere Gegnerinnen erwischt. Grötsch eröffnete als erste Heberin das Reißen mit 37 kg; Baron ging bei 38 kg an die Hantel. Im 2. Versuch trafen sich beide bei 40 kg wieder, während DeColle sich noch bedeckt hielt. Im Gleichschritt bewältigten dann alle drei 42 kg. Die Röthenbacherin verschaffte sich anschließend mit 45 kg schon einen guten Vorsprung und musste im Stoßen nur noch an ihren Konkurrentinnen dran bleiben. Während Grötsch und DeColle ihren Eröffnungsversuch von 50 kg auf 55 kg erhöhten, musste Baron bei 55 kg die Segel streichen. Nach den 59 kg der Röthenbacherin im 2. Versuch setzte Margitta Grötsch ihre Konkurrentin mit 60 kg unter Druck. Ihre Forderung nach 61 kg konterte die AC-Heberin mit 62 kg und behielt damit den Vorteil, sehen zu können, ob DeColle die Last schafft. Die Röthenbacherin steigerte darauf auf ebenfalls 62 kg, was Grötsch erneut mit 63 kg konterte. Damit waren die Steigerungsmöglichkeiten ausgeschöpft. Für die Röthenbacherin waren die 62 kg bereits beim Umsetzen zu schwer. Grötsch beherrschte dagegen die 63 kg einwandfrei und setzte sich damit auf Platz 1. Im Zweikampf erzielte die AC-Heberin mit 105 kg, nach den neuen Bestleistung im Reißen und im Stoßen, Rekord Nummer drei.


Jonas Zistler und Christian Schmidt (Aktive/- 85 kg) traten gegen Nico Braun und Urs Scheffner (beide Kraftmühle Würzburg) an. Schmidt zeigte im Reißen drei saubere Versuche und schloss seine Reihe mit der neuen Bestleistung von 86 kg ab. Auch Jonas Zistler stellte mit 98 kg nach einer fehlerfreien Serie einen neuen persönlichen Rekord auf. Die beiden Würzburger haderten noch etwas mit den Feinheiten der Reißtechnik. Scheffner kam über 69 kg nicht hiaus, während Braun dennoch 95 kg über den Kopf zog. Im Stoßen verschenkte Christian Schmidt ein besseres Ergebnis, als er sich an der neuen Bestleistung von 102 kg zweimal versuchen musste. Am Ende waren die 188 Zweikampfkilo, Bestleistung Nummer drei, für Platz drei gut. Jonas Zistler ging als Führender ins Stoßen und sowohl Braun als auch der AC-Heber stiegen bei 120 kg in die Disziplin ein. Während Zistler das Gewicht ohne Probleme beherrschte, hatte der Würzburger enorme Probleme damit. Seinen Ausbesserungsversuch bekam er gerade noch in den Griff. Zistler wollte anschließend seine Bestleistung von 125 kg einstellen. Er setzte sie auch leicht um, bekam aber beim Ausstoß zu viel Rückenlage und scheiterte. Der 3. Versuch sah zwar beim Ausstoß besser aus, trotzdem wollte die Hantel nicht überm Kopf bleiben. Für Verwunderung sorgte die Steigerung von Nico Braun, der für seinen letzten Versuch 127 kg auflegen ließ. Nach den Ausführungen seiner beiden ersten Versuche schaffte er völlig überraschend die Last und verdrängte damit Jonas Zistler auf Platz 2
In der Mannschaftswertung landete der 1. AC Bayreuth unter sechs Teams hinter Kraftmühle Würzburg (1108 Punkte) und AC Schweinfurt (1027) auf Rang drei mit 984 Punkten.
 
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